Berufsorientierungsprogramm

Das Berufsorientierungsprogramm unterstützt Schülerinnen und Schüler frühzeitig darin, ihre Stärken zu erkennen und erste praktische Erfahrungen in der Berufswelt zu sammeln. Das hilft ihnen bei ihrer künftigen Berufswahl.

Berufsorientierungsprogramm
Schülerinnen und Schüler mit Ausbilder an der Werkbank bei den Werkstatttagen des Berufsorientierungsprogramms © Berufsorientierungsprogramm des BMBF / Annegret Hultsch Photography

Das Berufsorientierungsprogramm (BOP) besteht aus einer Potenzialanalyse in der 7. Klasse und Werkstatttagen in der 8. Klasse. In der Potenzialanalyse erfahren Jugendliche mehr über ihre Neigungen, Kompetenzen und Stärken. Anschließend können sie ganz praktisch und wirklichkeitsnah mindestens drei Berufsfelder kennenlernen.

Damit erhalten sie zusätzliche Motivation, den Schulabschluss zu erreichen und gewinnen einen guten Einblick in verschiedene Berufsfelder. Dies hilft ihnen, einen geeigneten Praktikums- und Ausbildungsplatz zu finden und eine gute Wahl zwischen Ausbildung und Studium zu treffen. Spätere Ausbildungs- oder Studienabbrüche können dadurch verhindert werden.

Die Maßnahmen werden in überbetrieblichen oder vergleichbaren Berufsbildungsstätten durchgeführt. Diese können hierfür Fördermittel beantragen. Für neue Anträge gilt seit dem 1. Januar 2020 die Förderrichtlinie vom 23. Oktober 2019.

Das Berufsorientierungsprogramm trägt wesentlich zur Initiative Bildungsketten bei. Diese Initiative verzahnt Förderelemente von Bund und Ländern zum Übergang Schule – Beruf eng miteinander – wie die Glieder einer Kette.

Das Berufsorientierungsprogramm unterstützt auch die Initiative Klischeefrei. Diese setzt sich für eine Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees ein, damit Jugendliche den Beruf finden und ergreifen, der ihren Stärken, Fähigkeiten und Interessen entspricht.