Jugendpolitiktage: Die eigene Zukunft im Blick

In Berlin treffen sich 450 junge Menschen, um über die wichtigsten politischen Themen zu diskutieren. Die Ergebnisse fließen in die Jugendstrategie der Bundesregierung ein. Auch das BMBF bringt sich in die Diskussionen ein.

Junge Menschen interessieren sich nicht mehr für Politik – das hört man ja so oft. Aber stimmt diese Behauptung überhaupt? Schaut man in diesen Tagen nach Berlin, können einem daran durchaus berechtigte Zweifel kommen. Denn vom 10. bis 12. Mai kommen wieder rund 450 Jugendliche und junge Erwachsene in die Hauptstadt, um über Politik zu diskutieren. Die Teilnehmenden, die alle zwischen 16 und 27 Jahre alt sind, hatten sich zuvor per Videobotschaft beworben.

Damit die Ergebnisse aus den vielen Workshops auch wirklich bei den „Profis“ ankommen, nehmen an den Diskussionsrunden auch hochrangige Vertreter und Vertreterinnen aus verschiedenen Bundesministerin teil – auch das BMBF wird sich in verschiedenen Formaten in die Debatte einbringen. Am Ende sollen die Ergebnisse in die gemeinsame Jugendstrategie der Bundesregierung einfließen.

„Von den Jugendlichen würden wir gerne erfahren, wie sie sich das Gesamtkonzept vorstellen“, sagte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek. „Ich freue mich immer über die regelmäßigen Austausche, die wir mit Jugendgruppen haben, weil wir uns da über die Gesamtstrategie Gedanken machen können.“