„Karliczek trifft…“ - Nobelpreisträger Reinhard Genzel

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek traf den Physik-Nobelpreisträger Reinhard Genzel und sprach mit ihm über die Forschungsbedingungen im #innovationsland Deutschland.

NobelpreisträgerProf. Dr. Reinhard Genzel
NobelpreisträgerProf. Dr. Reinhard Genzel © MPE/Jan Greune (Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik, Garching)

Gleich zwei Nobelpreise gab es im vergangenen Jahr für bei uns wirkende Forscherpersönlichkeiten – ebenso Ehre wie Verpflichtung für das #innovationsland Deutschland. Das kurzweilige Online-Event „Karliczek trifft … Nobelpreisträger Reinhard Genzel“ ließ am 29. Juni 2021 diese bedeutenden Ereignisse noch einmal Revue passieren und wagte einen Blick in die Zukunft.

Gerahmt von vielfältigen kulturellen Beiträgen ehrten die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek sowie prominente Gäste den Physiker Reinhard Genzel und tauschten sich mit ihm aus: Was hat die Auszeichnung für ihn bedeutet? Wie haben sich seine Arbeit und sein Leben seitdem verändert? Was braucht es, um einen Nobelpreis zu gewinnen? Vor allem aber: Was müssen wir unternehmen, um auch zukünftig Nobelpreise nach Deutschland zu holen? Dabei diskutierten die Ministerin und ihre Gäste über Herausforderungen, Chancen und Perspektiven im #innovationsland Deutschland.

Stream

Programm

Begrüßung

Nach einem musikalischen Auftakt begrüßen Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und der Moderator Felix Seibert-Daiker das Publikum, Reinhard Genzel sowie die weiteren Gäste des Abends.

Erfolgreich forschen – was braucht es dafür?

In der ersten Gesprächsrunde fragen die Ministerin und der Moderator bei Reinhard Genzel genau nach: Erfolgreich forschen – wie geht das überhaupt? Welche individuellen Kompetenzen, Fähigkeiten und Erfahrungen braucht es, um eine gute Forscherin beziehungsweise ein guter Forscher zu sein? Und welche Rahmenbedingungen? Darüber hinaus wollen sie von ihm wissen, was sich für ihn persönlich durch die renommierte Auszeichnung verändert hat – in seinem wissenschaftlichen, aber auch privaten Alltag.

Aufgelockert wird die erste Gesprächsrunde durch kurzweilige Clips, in denen Kinder und Jugendliche erklären, was Schwarze Löcher sind.

Erfolgreich zusammenarbeiten – wie geht das?

Im zweiten Teil der Veranstaltung diskutieren der Moderator und die Ministerin mit Reinhard Genzel sowie Bettina Gräfin Bernadotte, Präsidentin des Kuratoriums für die Tagungen der Nobelpreisträgerinnen und -träger in Lindau, über Kooperationen in der Forschung. Im Fokus stehen Fragen wie: Wie funktioniert internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Wissenschaft? Und wie kann der Forschungsstandort Deutschland beziehungsweise Europa hiervon profitieren?

Erfolgreich begeistern – wie gelingt es uns?

Im letzten Programmteil geht es um die Zukunft – sowohl die individuelle von jungen Forschenden als auch die des Wissenschaftsstandorts Deutschland allgemein. Was braucht der Nachwuchs, um dessen Potenziale voll ausschöpfen zu können? Was muss sich eventuell ändern? Und welche Ideen gibt es in anderen Ländern, die wir vielleicht auch in Deutschland ausprobieren sollten? Um Fragen wie diese zu beantworten, wird auch die „Princess of Science“
Patrizia Thoma zugeschaltet – und hat sicherlich noch einmal eine ganz eigene Sicht auf die Dinge.