Das sollten Sie jetzt wissen

DigitalPakt Schule: Was soll erreicht werden? Wie viel Geld steht bereit? Wann und wie können Fördermittel beantragt werden? Das Bundesbildungsministerium beantwortet häufig gestellte Fragen rund um die digitale Ausstattung der Schulen.

Aus aktuellem Anlass der Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie war und ist eine große Herausforderung für das Schulsystem. Bund und Länder haben auf diese Herausforderungen sehr flexibel und schnell reagiert und beschlossen, den DigitalPakt Schule um drei Zusatzvereinbarungen zu ergänzen. Der Bund stellt damit insgesamt weitere 1,5 Milliarden Euro an Investitionshilfen gemäß Art. 104c GG bereit.

Corona-Hilfe I: Sofortausstattung

Im Juli 2020 trat die Zusatzvereinbarung „Sofortausstattung“ in Kraft. Damit stellt der Bund weitere 500 Millionen Euro für Schülerinnen und Schüler bereit, die zu Hause auf kein mobiles Endgerät zugreifen können, und unterstützt Schulen bei der Erstellung von Online-Lehrinhalten. Aber wer erhält die Förderung, und wie kommen die Geräte zu den Schülerinnen und Schülern? Die wichtigsten Fragen und Antworten lesen Sie hier.

Corona-Hilfe II: Administration

Mit der im November 2020 unterzeichneten Zusatzvereinbarung "Administration" fließen zusätzliche 500 Millionen Euro Finanzhilfen des Bundes für die Förderung der Ausbildung und der Finanzierung von IT-Administratorinnen und Administratoren, die sich in den Schulen um die Technik kümmern. Wie die Förderung beantragt werden kann und welche Strukturen förderfähig sind, erfahren Sie hier.

Corona-Hilfe III: Leihgeräte für Lehrkräfte

Unter dem Eindruck der Pandemie trat im Januar 2021 die dritte Zusatzvereinbarung in Kraft. Mit weiteren 500 Millionen Euro verbessert der Bund die Möglichkeiten des Distanzlernens: Lehrkräfte können die von der Schule ausgegebenen Tablets oder Laptops flexibel für die Unterrichtsvorbereitung und die Durchführung digitaler Unterrichtsformen nutzen. Alles Wissenswerte zur Förderung lesen Sie hier.

Mit dem DigitalPakt Schule wollen Bund und Länder für eine bessere Ausstattung der Schulen mit digitaler Technik sorgen. Um das Ziel zu erreichen, haben Bund und Länder die Verwaltungsvereinbarung für den DigitalPakt unterzeichnet. Damit ist der DigitalPakt am 17. Mai 2019 gestartet. Zuvor haben Bundestag und Bundesrat Artikel 104c des Grundgesetzes geändert und damit die verfassungsrechtliche Grundlage für den DigitalPakt Schule geschaffen. Die neue Vorschrift ist seit 4. April 2019 in Kraft. Finanziert wird der DigitalPakt aus dem Digitalinfrastrukturfonds, einem sogenannten Sondervermögen, das Ende 2018 errichtet wurde.

Mit diesen drei Schritten – Grundgesetzänderung, Errichtung des Sondervermögens und Abschluss einer Verwaltungsvereinbarung zur Umsetzung – haben Bund und Länder alle nötigen formalen Voraussetzungen geschaffen, damit der DigitalPakt Schule starten konnte. Alles Wissenswerte zum aktuellen Stand erfahren Sie in den FAQs des Bundesbildungsministeriums: